Neue Politiker braucht das Land !

  Mach mit ! Auf zur Montagsdemo !

 
Impressionen des Jahres 2010
 

 

 
Süddeutsches Treffen der Montagsdemos
Karlsruhe am Samstag den 16. Januar 2010  
   
     

Zu einem Erfahrungsaustausch  trafen sich am Samstag den 16. Januar in Karlsruhe 54 Montagsdemonstranten aus 14 Städten Süddeutschland zu einem Erfahrungsaustausch. Die Karlsruher haben diese Veranstaltung sehr professionell organisiert. Wir waren mit vier Vertreter aus Rheinfelden gut aufgestellt. Fritz, Karl - Heinz, Volker und Ernst waren die Delegierten der Rheinfelder Montagsdemo.

  Themen waren, Wie geht es weiter mit der schwarz-gelben Regierung!, Was für Erfahrungen wurden von den einzelnen Montagsdemos in fünf Jahren gesammelt! und Was können wir weiter unternehmen für die weiteren Montagsdemos in den Städten!. Fazit des Treffen muss in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Auch die Bundesweite Montagsdemobewegung soll mehr gestärkt werden.

Presseerklärung der Süddeutschen Montagsdemos   

   
   
     
Die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch

Am 19. März besuchten wir Montagsdemonstranten    

   
das Gloria Theater in Bad Säckingen    
"Ein ernstes Thema gut aufbereitet, mit beeindruckend wenigen Requisiten. Eine einzige Leiter auf der Bühne genügte dem Ensemble "Berliner Companie" um das Thema Krieg am Hindukusch aufrüttelnd darzustellen. Was verteidigt eigentlich die Bundeswehr in Afghanistan? Auf jeden Fall nicht irgend einen Frieden und schon gar nicht eine angebliche Demokratie. Am Beispiel einer Familie aus Afghanistan im Wandel der Zeit wird deutlich. Die Kriegsherren wechseln, der Schmutz des imperialen Krieges wird weitergegeben. Stark jedoch: Die Frauen der RAWA, die die Geschicke der Bevölkerung ganz mutig und pragmatisch in die eigene Hand genommen haben. Trotz ernstem Thema gelang es immer wieder, eine humoristische Einlage einzubringen. Weiter so. Es mangelt wirklich an solch einer kritischen Kultur in Deutschland."  
Plakat hier:     
     

 

Gelungener Ostermarsch 2010 in Müllheim

Über 200 Teilnehmer fordern Frieden und sozialen Fortschritt und wir waren dabei!

   
     
     

Wenn sich über 200 Menschen am Ostermontag im äußersten Südwesten Deutschlands vor der Kaserne der Deutsch Französischen Brigade in Müllheim versammeln, dann ist Ostermarsch. Für eine Welt, die von Kriegen nichts mehr hält.

Der Sprecher des Friedensrates Markgräflerland, Ulrich Rodewald, ging in seiner Rede auf die Rolle der Deutsch Französischen Brigade in einer Politik ein, die mehr und mehr auf kriegerische Lösung von Konflikten setzt, als auf zivile Lösungen.  

Rodewald hob entschieden Einspruch gegen die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium Baden Württembergs und der Bundeswehr. Am Beispiel eines Besuchs einer Klasse des deutsch französischen Gymnasiums Freiburg bei der Brigade machte Rodewald deutlich, dass es mit dieser Vereinbarung nicht darum gehe, politische Bildung zu vermitteln, sondern junge Menschen für das Militär zu rekrutieren.    

Zugleich prangerte Rodewald an, dass die Kaserne der Deutsch Französischen Brigade in Immendingen noch heute nach einem Soldaten der faschistischen Wehrmacht benannt ist.

 

m zweiten Teil seiner Rede ging Rodewald auf die Rolle Deutschlands im Krieg in Afghanistan ein und forderte unter dem Beifall der Kundgebungsteilnehmer den sofortigen Rückzug der Soldatinnen und Soldaten. Gerade angesichts der jüngsten Ereignisse in Afghanistan forderte er die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr auf, das zu tun, was manche in Amerika längst getan haben: Den Befehl zum Töten zu verweigern, zu desertieren gegen den eigenen Fahneneid und diesen zu ersetzen durch die Treue zu einer Menschlichkeit, die jeder fühlen kann.

Fröhlich, bunt und mit Musik setzte sich dann der Zug zum Ostermarsch durch Müllheim in Bewegung. Auf dem Marktplatz setzten sich Wolf Rosskamp vom DGB Müllheim/Neuenburg und Joachim Keim von der Evangelischen Arbeitnehmerschaft kritisch mit der Politik der gegenwärtigen Bundesregierung auseinander und forderten ein entschiedenes Umlenken zu mehr sozialer Gerechtigkeit

Dia - Show: 

Ostermarsch Müllheim Radio Dreyeckland  

  Rede vor der Kaserne: 

Ostermarsch Müllheim SWR.MUS               

   

 

 
     
1. Mai 2010 in Rheinfelden

 

   
     
Wir gehen VOR - Gute Arbeit - Gerechte Löhne - Starker Sozialstaat – das stand auf dem Plakat des DGB, mit dem man zur 1. Mai Kundgebung nach Rheinfelden eingeladen hatte.  

Badische Zeitung vom 3.05.2010:  

Für uns Montagsdemonstranten ist es Tradition an der Seite der Gewerkschaften dabei zu sein.    
     
Sehr viele und kämpferische Reden wurden von den einzelnen Vertretern der Gewerkschaften und Betriebe gehalten. Auch der Schweizer Kollege mahnte die internationale Solidarität der Gewerkschaften an, es betrifft uns alle. Nur wenn die Gewerkschaften gemeinsam handeln haben wir eine Chance gegen die Großkonzerne und Heuschrecken zu bestehen. Wie sagte Karl Marx in seinem Kommunistischen Manifest "Proletarier aller Länder vereinigt euch!". Er war seiner Zeit weit voraus.

Die Vertrauensleute der Fa. H.C.Starck führten einen sehr guten Sketch, passend zum 1. Mai, auf. Auch die im Anschluss gezeigte Dokumentation des Arbeitskampfes der Mitarbeiter von H.C.Starck zeigte ganz deutlich, dass nur gemeinsames Handeln aller und die Solidarität vieler zum Erfolg führen können. Dieses Beispiel sollte Vorbild für viele Gewerkschafter sein, die um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen. Wir Montagsdemonstranten werden auch weiterhin solidarisch mit den kämpfenden Gewerkschafter sein.

 
     
     
Montagsdemo im politischen Kabarett

Am 22. Mai 2010 besuchten wir im "Burghof" Lörrach Volker Pispers

   
     
Es war ein politisches Kabarett der Extraklasse. Jeder Cent der Eintrittskarte war sein Geld wert. Der einhellige Tenor war, beim nächsten mal sind wir wieder da.

Die Republik wird runderneuert. Die Globalisierung rechnet sich, aber rechnet sie sich auch für den Bürger? Für Arbeitsplätze gilt: Besser frisch gestrichen als nie dagewesen. Einige streichen ihr Wochenendhaus, andere den Sommerurlaub.

Volker Pispers zeichnet mit flottem Pinselstrich Politiker, zieht sie sukzessive bis aufs Hemd aus und lässt sich ihre leeren Worthülsen auf der Zunge zergehen.

 

Volker Pispers jeden Dienstag um zehn vor elf bei WDR 2. Verlinkt bei uns, unter News(letter)   http://www.volkerpispers.de/
     
     
Antikriegstag auf der Montagsdemo

Am 30. August 2010 stand die Montagsdemo unter dem Motto "Nie wieder Krieg"

   
     
 

30.August 2010. Die Rheinfelder Montagsdemonstration ist mit gut 20 Teilnehmern wieder sehr gut besucht. Das Thema: Antikriegstag. Deutlich positionieren sich die Anwesenden am offenen Mikrofon für den sofortigen Abzug deutscher Truppen aus Afghanistan. Neben Einzelpersonen, Vertreter von Gewerkschaften und Gruppen wie Attac sind auch Mitglieder der MLPD und der Linkspartei gekommen. (Leider boykottiert der Kreisvorstand der Linken in Lörrach die Rheinfelder Montagsdemonstration ohne jemals mit dieser eine ehrliche und offene Diskussion geführt zu haben, aber auch in Ermangelung der Erfahrungen von Buchenwald, wo sich die Insassen des KZ’s gegen den Krieg auf ein Partei übergreifendes Miteinander verpflichtet hatten)

Mit noch mehr Besuchern der im Anschluss stattfindenden Saal- Veranstaltung mit dem populären Schweizer Schriftsteller Jochen Kelter und dem Laufenburger „Liedermacher“ Raimund Huber wird die Aktion zu einem vollen Erfolg. Jochen Kelter findet präzise Worte zum Afghanistan- Krieg und spricht den Anwesenden ganz aus dem Herzen. Gedichte gegen den Krieg runden die Veranstaltung ab. Alle Anwesenden, ein Teil hat schon, unterschreiben den Müllheimer Apell „Frieden jetzt in Afghanistan“.
Einigkeit herrscht bei allen Besuchern, die Zusammenarbeit gegen den schmutzigen Krieg in Afghanistan konsequent fort zu führen und die Überzeugungsarbeit mit den gesammelten neuen Erkenntnissen zu verstärken.

Rede zur Eröffnung am 30.08.2010:  

     
     
Bundesweite Montagsdemonstration am 16. Oktober 2010 in Berlin
Der heiße Herbst hat begonnen und wir waren dabei  
   
Am Samstag, den 16.10.2010 nahmen Irene, Fritz und Volker an der Bundesweiten Montagsdemostation in Berlin teil. Nach einer ansengenden aber gut organisierten Busfahrt kamen wir in Berlin an. Bei der Auftakt - Kundgebung stellten sich viele der bundesweit stattfinden Montagsdemostationen am Offenen Mikrofon vor. Der Demonstrationszug bestand aus den einzelnen Delegationen der Montagsdemo`s und einzelnen Personen, Verbänden, Frauenverband Courage, Parteien, Gewerkschaften und vielen anderen. Der Jugendverband Rebell begleitete den Demozug mit trommeln. Viele der Delegationen hatten ein offenes Mikrofon dabei, von denen Parolen gerufen werden konnten, aber jeder konnte dort auch sein Meinung kundtun. Der Abschluss bildete eine Kundgebung auf den Alexanderplatz. Die Veranstalter zählten 7000 Teilnehmer. Nach einem anstrengenden aber erlebnisreichen Tag ging es zurück nach Rheinfelden.  
    Volker als Helfer bei unseren Karlsruhern Freunden
 
     
Deutschland in der Schieflage    
100 Tausend Menschen protestierten am 13.November 2010 in 4 Städten    
Der DGB rief zum Massenprotest gegen diese Regierungspolitik auf, dem haben wir uns angeschlossen.    
 

In Erfurt, Dortmund, Nürnberg und Stuttgart gab es am Samstag, den 13. November 2010 große Demonstrationen, die der DGB im Rahmen des heißen Herbstes organisiert hatte. Ein zentrales Thema war überall die "Rente mit 67", aber auch sehr viele andere Forderungen wurden auf die Straßen getragen: gegen die Schlechterstellung von Leiharbeitern, für ein richtiges Streikrecht, für die Übernahme der Azubis, gegen die Regierungspolitik. Die Gewerkschaften fordern unter anderem einen gesetzlichen Mindestlohn, ein solidarisches Gesundheitssystem, eine gute Absicherung im Alter und bessere Bildungschancen.

Die größte Demonstration mit 45.000 Teilnehmern fand in Stuttgart statt. Die Kundgebung stand unter dem Motto 'Kurswechsel für ein besseres Leben'. Es war ein Meer von Fahnen, Transparenten und Schildern. Ca. die Hälfte der Leute trug Buttons gegen 'Stuttgart 21'. Der IG-Metall-Bundesvorsitzende Berthold Huber sagte auf dem Stuttgarter Schlossplatz: "Die Folgen der Finanzmarktkrise müssen noch heute die Menschen austragen - mit Steuererhöhungen, mit Arbeitsplatzverlusten und mit Sozialkürzungen. Das hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun." Als er sagte 'Angela Merkel sucht den Herbst der Entscheidungen', kam von unten der Chor: 'Kann sie haben!'

Der Richtungsstreit, welchen Weg die Gewerkschaften gehen sollen, kam an diesem Tag auch zum Ausdruck. Der heiße Herbst hat erst begonnen!

 

Dia - Show: 

12 Montagsdemonstranten fanden den Weg nach Stuttgart, Margreth, Erika, Martina und Irene sind zu sehen