Neue Politiker braucht das Land !

  Mach mit ! Auf zur Montagsdemo !

 

Die Geschichte der Rheinfelder Montagsdemonstration

 

Vorgeschichte…..

         

Dass es in sozialen Fragen nicht nur um kleine Kurskorrekturen geht, erkannten die Vertrauensleute von H.C.Starck schon sehr frühzeitig. Bereits im Jahre 1993 führten sie in Laufenburg Montagsdemonstrationen durch.

 

  Montags gegen Sparpläne!

In Laufenburg protestieren Gewerkschafter und viele andere gegen das Bonner Sparpaket.

Badische Zeitung vom 30.07.1996

           

Dieser Gedanke wurde bereits kurz darauf von Rheinfelder Bürgern aufgegriffen.

   
 

 

       

Im Jahre 2004 kam es erneut zu Montagsaktionen der gewerkschaftlichen Vertrauensleute von H.C.Starck in Laufenburg, Bad Säckingen und Rheinfelden.    
           

Im August 2004 beschlossen eine Handvoll Rheinfelder Bürger aus Solidarität mit der bundesweit entstandenen Montagsdemonstration auf dem Höhepunkt der Bewegung am 23.August die erste Rheinfelder Montagsdemonstration, zu der knapp 100 Personen kamen.

   
           

Anfangs waren auch eine Handvoll Rechtsradikale mit von der Partie, denen sich aber die Teilnehmer vehement entgegenstellten und die dann auch nicht mehr kamen.

 

  "Gegen alte und neue NAZIS"
           

Gleich von Anfang an formulierte die Montagsdemonstration ihre Prinzipien: Offenes Mikrofon, demokratische Beschlussfassung, demokratische Wahl von Koordinatoren, unabhängige Finanzierung der Arbeit, weltanschauliche Offenheit, Abgrenzung gegen Nazi’s. Später wurde auch das demokratische Wahlverfahren für Delegierte zu den bundesweiten Delegiertentreffen beschlossen.

    Das offene Mikrofon ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil der Rheinfelder Montagsdemo.
           

Die Rheinfelder Montagsdemonstration „demonstrierte“ leider nur viermal durch Rheinfelden. Es wurde beschlossen, nur ab einer Teilnehmerzahl von 50 Personen einen Demonstrationszug durchzuführen.

   
           

Die Rheinfelder Montagsdemonstration hatte von Anfang an eine starke Anbindung an die Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung.

 

 

 

Heiner Stroh von der Industrie- Gewerkschaft BCE zu Gast auf der Rheinfelder Montagsdemo.

  Badische Zeitung vom 18. Februar 2005 

   

           

Die Rheinfelder Montagsdemonstration mobilisierte zu Protestdemonstrationen der Gewerkschaften in Stuttgart aber vor allem auch zu den traditionellen Sternmärschen und Demonstrationen in Berlin.

Erstes Bild: Sternmarsch November 2003, Zweites Bild: Jugendliche von der Montagsdemo mit in Stuttgart

   
           

Internationalismus war immer Trumpf der Rheinfelder Montagsdemonstration, so vor allem mit Schweizer Aktivisten der Volks- und Gewerkschaftsbewegung.

    Solidarität mit den Kämpfen in Frankreich
           

Aber auch Beratung der Hartz IV- Empfänger stand ganz im Mittelpunkt.                   
           

Kultur, Kultur, die Rheinfelder Montagsdemonstration entwickelt eine eigene Kultur zu Fastnacht, Weihnachten und anderen Anlässen.

   
           

Die Rheinfelder Montagsdemonstration hat einen breiten Konsens und Unterstützung in der Rheinfelder Bevölkerung und darüber hinaus. Sie lernte, eigene Flugblätter zu erstellen und zu verteilen, sie ist eine sehr selbstbewusste Gruppe mit langem Atem, zu der immer wieder neue Menschen stoßen.

 

 

           

Durch den langem Atem und neuen Menschen konnte am 01. Januar 2008 unsere Homepage ins Leben gerufen werden  

www-montagsdemo-rheinfelden.de

 

....regelmäßig reinschauen informiert....

           
 

Die bundesweite Montagsdemonstration existiert immer noch in über 120 Städten

und ist etwas einmaliges!